EAGLE: Text in Kupfer setzen

Eine wichtige Regel beim Platinenlayout ist: „Label all the things“. Man kann eigentlich gar nicht genug Beschriftungen auf einer Platine haben, es gibt einfach nichts nervigeres, als nach Stunden des Debuggings festzustellen, dass Pin 1 doch auf der anderen Seite war…

Normalerweise ist das mit der Beschriftung kein Problem, der Bestückungsdruck landet in EAGLE auf dem Layer tPlace (oder bPlace) und wird dann bei der Fertigung auf den Lötstoplack als sog. Silkscreen gedruckt. Nur was tun, wenn man eine Platine ohne Bestückungsdruck hat? Das kann z.B. schnell passieren, wenn man eine Platine selber ätzen/fräsen will (so gesehen bei mir). In diesem Fall kann man den Text direkt in die Kupferlage setzen, so dass er quasi als „Leiterbahn“ mit gefertigt wird. Dafür gibt es in EAGLE mehrere Möglichkeiten:

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RPi im Radio: Hardware

Ich bin der glückliche Besitzer einer Sharp XL-560 Mini-Stereoanlage, die ich vor einiger Zeit relativ günstig über ebay-Kleinanzeigen bekommen habe. Ein schönes Gerät, besonders die Tatsache das es einen Drehknopf hat, mit dem man die Lautstärke einstellen kann ist super. Mein Radio vorher hatte nur zwei Knöpfe, das war ein bisschen nervig, wenn es plötzlich zu laut war 🙂

Das Gerät ist schon aus einer bisschen älteren Generation, und hat die für die Zeit übliche Kombination: (UKW-)Radio, CD, Kassette, AUX-Eingang. Nun, irgendwie war meine Anwendung für das Kassettedeck ein bisschen limitiert (ich weiß bis heute nicht, ob es überhaupt funktioniert…). Daher nun also meine Idee: Modernisieren wir das Ding ein bisschen, und ersetzen das Kassettendeck durch einen Rasperry Pi Zero, mit Internetradio und Airplay. Gesagt getan 🙂 In diesem Post schreibe ich ein bisschen war zum Hardware-Umbau, zur Software kommt später noch mal was.

Eine weitere schöne Eigenschaft dieses Radios ist, das man im Internet ein Service-Manual findet, komplett mit Demontageintruktionen, Fehlersuchhilfe, Blockschaltbild und vollständigem Schaltplan (!) inklusive Bestückungsplan (!!). Ganz ehrlich, ohne dieses Dokument hätte ich das auch nicht hinbekommen… Zeit, mal wieder den Schreibtisch ins Chaos zu stürzen 🙂

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Schöne Debugausgaben mit VHDL

Aktuell arbeite ich fleißig an meiner Masterabeit (einer der Gründe, warum es hier auf dem Blog so still ist…), und entwickele dafür auch ein paar Sachen in VHDL (ich entwickele also Hardware 🙂 ). Am Ende soll das ganze natürlich auf einem FPGA laufen (vielleicht sogar mal in einem echtem Chip, einem ASIC!), aber aktuell wird das ganze nur simuliert. Das ist zwar ziemlich langsam (aktuell etwa um den Faktor 1000), aber dafür kann man sich jedes Signal in seiner Schaltung ganz genau ansehen und bei Bedarf auch Debug-Ausgaben tätigen. Besonders das hat sich aktuell als sehr hilfreich dargestellt.

VHDL unterstützt das im Prinzip mit assert und report, allerdings finde ich die Ausgaben recht unübersichtlich, vor allem weil sie über mehr als eine Zeile gehen. Zudem ist alles einfarbig, so dass man schnell die Übersicht verliert. Ich habe mir als etwas überlegt, was etwas schöner aussieht (siehe Screenshot)

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3DS Reparatur

Nachdem ich bis jetzt in schöner Tradition jedes Jahr immer ein Zelda-Spiel im Urlaub gespielt habe, gingen mir vorletztes Jahr die Nintendo DS Spiele aus, neue Zelda-Spiele gab es nur noch für den 3DS. So ein (neuer) 3DS ist aber nicht ganz günstig, daher hatte ich mir in den Kopf gesetzt, einen günstigen gebrauchten zu kaufen.

Besonders günstig sind bekanntermaßen defekte Geräte 🙂 Beim 3DS gibt es einen sehr häufigen Fehler, bei dem das Gerät beim Einschalten nur noch ein Mal klickt und dann wieder ausgeht. Das passiert, wenn die Verbindung zur oberen Gerätehälfte verloren geht, was scheinbar recht häufig passiert, weil die Flachbandkabel nicht sehr fest sitzen. Das ist aber ein Problem, dass sich recht leicht beheben lässt (man steckt den Stecker eben wieder rein :)) Gesagt getan, ein kurzer Blick bei eBay Kleinanzeigen, und schon war ein Gerät mit der passenden (Fehler-)Beschreibung  gefunden.

Leider war der 3DS doch etwas defekter als gedacht, das Flachbandkabel war beschädigt. Beim Versuch, den 3DS zu zerlegen ist das Flachbandkabel dann komplett gerissen. Hier war also nichts zu machen. Der 3DS ist nach ein wenig Lagerzeit in meiner Schublade schlussendlich wieder bei eBay Kleinanzeigen verkauft worden, mir einer etwas knappen Fehlerbeschreibung *pfeif*

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fischertechnik Hochregallager und eine Robo Extension im Eigenbau

Vor inzwischen doch schon einiger Zeit hatte ich bei einem Besuch der Hannover ein Modell aus fischertechnik gesehen, was dort mit einer SPS gesteuert wurde. Irgendwie hat das mein Interesse an fischertechnik wieder geweckt (nachdem ich sie ja vor einiger Zeit schon mal wieder rausgekramt hatte). Geplant war ein Hochregallager, ein scheinbar ziemlich beliebtes Modell.

Nach ein wenig Gebastel war dann auch eine erste Version fertig (mit tatkräftiger Unterstützung ;)), die im Grunde auch funktionierte. Aber ich wollte mehr 👿 Äh naja, ich wollte jedenfalls gerne noch eine Version bauen, bei der sich der Hauptarm drehen konnte, und ich wollte auch gerne einen Greifer der sich öffnen und schließen konnte, statt nur von unten unter die Objekte zu fahren und sie anzuheben (ich habe leider keine Fotos von der alten Version gemacht). Da zu der Zeit Knobloch, der Einzelteilhändler gerade einen Abverkauf hatte, habe ich mich dort noch mal mit Teilen eingedeckt, speziell den Teilen für einen Greifer.

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Tipp: ownCloud-Kalender auf der DiskStation mit Lightning synchronisieren

Unsere ownCloud-Instanz hat einen kleinen Umzug hinter sich: Von dem Rasperry Pi ist sie auf ein neues NAS, eine ziemlich coole Synology DiskStation gewandert. Wie man das erwarten sollte, hat auch alles funktioniert, die Neuinstallation ließ sich einfach die alte Datenbank unterschieben.

Nur eines wollte nicht: Thunderbird mit dem Lightning-Addon mochte die Kalender nicht mehr anzeigen. Man konnte zwar neue Termine eintragen, die dann auch in der Weboberfläche und auf allen anderen Geräten aufgetaucht sind, aber bestehende Termine wurden einfach nicht angezeigt. Nach einiger Zeit sind sogar die neuen Termin verschwunden.

Die Lösung fand sich dann im Thunderbird-Forum und versteckt sich hinter diesem Haken:

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Temperaturüberwachung mit 1-Wire, Raspberry Pi und FHEM

Ui, viel Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag hier. Aber irgendwie habe ich auch nicht interessantes gemacht (außer studiert und so…). Jetzt gibt es aber mal wieder was neues:

Nach dem die Heizung meines Vaters ein wenig Probleme macht(e), kamen wir irgendwie auf die Idee, es wäre nett, die Temperaturen an den verschiedenen Rohren überwachen zu können. Aktuell benutzt er sowieso schon FHEM für ein paar Aktoren im Haus (aka „Smart Home“), daher wäre es ja nicht schlecht, die Sensoren da auch einzubinden.

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Drucker-Reparatur

Ja die lieben Drucker – immer, wenn man sie braucht, sind sie kaputt. Meistens ist ja nur die Patrone leer, diesmal war es leider anders (und ja, natürlich wollte ich gerade jetzt ein paar Sachen ausdrucken). Nach ein bisschen testen fand sich dieses Fehlerbild: Das eigentliche Drucken war kein Problem, auch nicht das von mehrseitigen Dokumenten. Aber nach der letzten Seite wurde zunächst noch eine leere Seite durchgezogen, dann wurde noch eine weitere Seite angezogen (aber nicht ausgegeben) und der Drucker meldete einen Papierstau. Wenn man die Klappe öffnete fand man zwar das halb angezogene Blatt, aber das war augenscheinlich nicht verklemmt. Wenn man es entfernt hat (oder es auch einfach drin gelassen hat), und dann auf „Ok“ geklickt hat, hat der Drucker so lange leere Seiten durchgezogen, bis die Papierkassette leer war.

Nach ein wenig überlegen blieben zwei Möglichkeiten: Entweder hat der Drucker festgestellt, dass die Garantie so langsam abgelaufen ist, und die Software möchte, dass ich bald einen neuen Drucker kaufe – oder aber, der Drucker kann einfach nicht „aufhören“, vielleicht wird ja die Walze, die neues Papier anzieht irgendwie abgekoppelt, und das funktioniert nicht mehr.

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FischerPi Teil 3: Kühlung, Stromverbrauch und ein erstes Blinken

Im letzten Teil hatte ich ja schon geschrieben, dass es noch ein Problem mit der Kühlung gab, sprich der Spannungswandler auf meinem Roboter, der aus den ~9V für den fischertechnik-Teil genau 5V für den Raspberry Pi machen sollte, wurde viel zu heiß. Wie Christoph in den Kommentaren anmerkte bin ich da nicht ganz unschuldig dran, denn mein Spannungswandler ist tatsächlich nur für 2A ausgelegt, wenn er ausreichend gekühlt wird.

Also habe ich einen Blick in unsere Metallkiste geworfen, und aus einem alten Stück Alu-Blech dieses Kühlkörper gebaut:IMGP1936Kommt vermutlich nicht ganz an die Kühlleistung eines richtigen Kühlkörpers heran, reicht aber völlig. Damit bleibt die Temperatur des Bleches auf einem erträglichen Maß (man kann es ca. 10 sek lang anfassen). Trotzdem ist das Ding immer noch ziemlich warm, und strahlt auch eine Menge Wärme ab. Gerade wenn das man von einem Akku gespeist werden soll, wird da wohl zu viel Energie verloren gehen… Aber: Der Raspberry Pi läuft! Er wird direkt über die GPIO Pins mit Strom versorgt, und läuft wunderbar.

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