Vortrag bei den CLT24: „Uni-Institut mit Linux? Läuft bei uns.“

Ein Kollege und ich haben dieses Jahr auf den Chemnitzer Linux-Tagen einen Vortrag mit dem Titel „Uni-Institut mit Linux? Läuft bei uns.“ gehalten. Wir haben dort die Linux-Infrastruktur beschrieben, die an dem Institut läuft an dem wir promovieren.

Wie baue ich eine IT-Infrastruktur für ein Universitätsinstitut auf? Mit Arbeitsplatzrechnern, Account-Verwaltung, zentralem Fileserver und am besten noch mit Monitoring und Ausfallsicherheit? …und das alles mit freier und kostenloser Software?

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Windows: Datenumzug von Festplatte zu SSD

In meinem Rechner steckte neben eine SSD für das Betriebssystem und die wichtigsten Programme auch noch eine klassische Festplatte die ich vor allem für Spiele und andere große Daten genutzt hatte. So ganz zeitgemäß war das nicht mehr, und vor allem störte mich der Lärm: Obwohl die Festplatte, wie von der c’t empfohlen, in einem Entkopplungsrahmen (Sharkoon Vibe Fixer) verbaut war, war die ganz Zeit ein leichtes Rauschen zu hören. Das störte mich vor allem, wenn ich nicht aktiv am Recher saß, sondern z.B. auf dem Sofa daneben. Eigentlich hätte die Festplatte auch irgendwann stoppen sollen, aber so ganz hat das nie funktioniert.

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Kontakte auf dem iPhone als VCF exportieren

Ich hatte ein paar Kontakte auf meinem iPhone gespeichert, die ich an keiner anderen Stelle hatte. Die wollte ich gerne als VCF-Datei exportieren, um sie dann in meinem synchronisierten Kontakten hinzuzufügen. Es gibt einige Apps, die das angeblich können sollen, allerdings scheinen die meisten davon Geld zu kosten und eine kostenlose die ich ausprobiert hatte, nur eine leere Datei erstellt.

Es ist aber auch mit Boardmitteln möglich! Dazu tippt man in der Kontakte-App oben links auf „Listen“ und hält dann eine Gruppe die man exportieren möchte kurz gedrückt. Dadurch wird dieses Menü geöffnet, in dem man dann „Exportieren“ auswählt.

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Kurztipp: Mit OpenSSH Host-Key temporär ignorieren

Die meisten (Linux-)Admins werden das Problem kennen: OpenSSH ist sehr streng, was SSH-Host-Keys angeht: Wenn sich der Key eines Hosts ändern sollte, weigert OpenSSH sich relativ konsequent, eine Verbindung mit dem entsprechenden Host herzustellen, bis man die den Key manuell aus der Liste bekannter Keys gelöscht hat. „Someone is doing something nasty!“.

Wir haben bei uns aktuell eine Menge Server neu aufgesetzt, wodurch diese natürlich auch erst mal neue Keys bekommen haben. Wir hatten die alten Keys gesichert, weil wir den Benutzer ersparen wollten, den Key manuell zu löschen, aber auch um den neuen (bzw. alten) Key zu installieren, muss man sich ja erst mal mit dem Server verbinden. Unser Workflow war also:

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Ubuntu 16.04: MySQL startet nicht mehr – Die Lösung

MySQL scheint irgendwie gerne nach einem Update des Systems Probleme zu machen, wie schon damals bei Debian Squeeze. Ich habe das Update heute installiert, und dabei schon ein paar Fehler in Richtung MySQL bekommen, mir dabei aber erst mal nichts gedacht.

Nach dem Upgrade lief dann aber der MySQL-Server nicht mehr, und lies sich auch nicht mehr starten. Ein aptide uprade meinte auch, MySQL wäre nicht richtig konfiguriert, aber lösen konnte es das Problem auch nicht.



Setting up mysql-server-5.7 (5.7.11-0ubuntu6) ...
Job for mysql.service failed because the control process exited with error code. See "systemctl status mysql.service" and "journalctl -xe" for details.
invoke-rc.d: initscript mysql, action "start" failed.
dpkg: error processing package mysql-server-5.7 (--configure):
 subprocess installed post-installation script returned error exit status 1
dpkg: dependency problems prevent configuration of mysql-server:
 mysql-server depends on mysql-server-5.7; however:
  Package mysql-server-5.7 is not configured yet.

dpkg: error processing package mysql-server (--configure):
 dependency problems - leaving unconfigured
No apport report written because the error message indicates its a followup error from a previous failure.
                   Processing triggers for systemd (229-4ubuntu4) ...
Processing triggers for ureadahead (0.100.0-19) ...
Errors were encountered while processing:
 mysql-server-5.7
 mysql-server
E: Sub-process /usr/bin/dpkg returned an error code (1)

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Kein Aprilscherz: Windows bekommt eine Linux-Subsystem

Tux schaut aus dem Fenster. (Quelle: heise)

Ich muss zugeben, als ich diese Meldung heute bei heise gesehen habe, habe ich wirklich eine Weile gedacht, sie hätten ihren diesjährigen Aprilscherz einen Tag zu früh veröffentlicht: Windows 10 bekommt ein Linux-Subsystem, und wird Linux-Binaries nativ ausführen können! Es ist keine VM im Hintergrund aktiv, es ist „einfach nur“ ein Wrapper, der die Linux Systemaufrufe auf die äquivalenten Windows-Versionen umbiegt. Also quasi ein inverses Wine.

Ich denke, das Zitat von Mark Shuttleworth fasst es ganz gut zusammen: Weiterlesen

RollerCoasterTycoon Deluxe unter Windows 8.1 spielen

RollerCoasterTycoon… Ein Spiel, in das damals viel Zeit geflossen ist 🙂

Irgendwie wollte ich es jetzt mal wieder spielen, und da es auf Steam die Deluxe Version mit beiden Erweiterungen (die ich noch nie gespielt hatte) für 6€ gab, musst ich zuschlagen… Leider ist das Spiel ja nun schon „etwas“ älter (Baujahr 1999), und meine Hoffnung, dass Steam das Spiel entsprechend gepatcht hat, wurden leider nicht erfüllt.

Ergebnis: Das Spiel startet, läuft aber nur im Fenster-Modus. Wenn ich in den Einstellungen den Vollbildmodus aktiviere, bleibt es im Fenstermodus und zeigt interessante Grafikfehler. Aber dafür hat Windows ja den Kompatibilitätsmodus, oder? Das Spiel liegt im SteamApps-Ordner, und lässt sich über die RCT.exe auch problemlos ohne Steam starten. Mit Kompatibilitätsmodus für Windows 98 läuft es auch wunderbar im Vollbildmodus!

Was dann leider nicht mehr klappt: Das Laden von gespeicherten Spielen. Interessanterweise klappt das Speichern ohne Probleme… Beim Klick auf „Spiel laden“ verabschiedet sich das Spiel aber einfach kommentarlos. Das Problem ist nach ein bisschen Recherche wohl an den „modernen“ Dateiauswahl-Dialogen zu suchen, mit denen das Spiel nicht so wirklich klarkommt. (Ich erinnere mich noch wage an sehr kaputt aussehende Windows-XP-Dialoge, die aber damals noch funktionierten.)

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Alternativer SSH Port mit git unter Windows und Linux

Mal wieder ein kleiner Tipp aus der Praxix: Wie bringt man git dazu, einen alternativen Port zu benutzten, wenn man per SSH auf einen Server zugreifen möchte? Eigentlich ist die Sache ganz einfach:

git clone ssh://server.example.org:1234:/pfad/repo.git

Das sollte unter Linux funktionieren, hat aber hier (Xubuntu 14.04) nicht geklappt. Unter Windows klappt das gar nicht, weil der dort benutzte SSH-Client ziemlich beschränkt ist.

Die Lösung für dieses Problem? Die ssh-config!

SSH hat eine wunderbare Konfigurationsdatei, und dort kann man Aliase anlegen, und dort z.B. auch einen alternativen Port hinterlegen. Diese Datei findet man unter Linux unter ~/.ssh/config und unter Windows unter C:\Benutzer\<Name>\.ssh\config Es kann sein, dass es diese Datei noch nicht gibt und das der Ordner .ssh versteckt ist. Achtung: Die Datei hat keine Endung, wenn man die Datei also unter Windows etwa mit Notepad angelegt aufpassen, dass man ihr nicht versehentlich eine .txt-Endung verpasst. (Dazu beim Speichern den Dateityp auf „Alle Dateien“, nicht „Textdateien“ stellen.

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Kurztipp: Druckaufträge unter Mac OS X an anderen Drucker umleiten

Mir war eben etwas blödes passiert: Ich hatte online ein Formular ausgefüllt, schnell auf drucken geklickt (man muss es leider immer noch als Papier abgeben), grob geschaut, auf OK geklickt und die Website geschlossen. Plötzlich hüpfte dann ein Icon unten im Dock und erzählte mir, dass der Drucker nicht erreichbar sei.

Ergebnis: Ich hatte intelligenterweise auf dem Drucker meines Vaters gedruckt, nicht auf meinem. Der war natürlich nicht erreichbar. Leider hatte ich die Seite aber auch schon wieder geschlossen, ich konnte also auch nicht einfach noch mal drucken (zumindest nicht, ohne das Formular noch mal auszufüllen).

Die Lösung war so einfach, wie sie seien sollte: Einfach unter Einstellungen/Drucker & Scanner die Warteschlange des richtigen Druckers öffnen…

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Opertunistic Encryption mit Firefox 37 und Ubuntu 14.04 LTS

Firefox 37 hat ein neues Feature: Opertunistic Encryption, oder auch „TLS for http://“. Die Idee ist einfach: Wir versuchen einfach mal, die Seite über HTTPS zu laden, auch wenn das Zertifikat nicht nicht stimmt, behaupten aber auch nicht, die Seite wäre sicher. Einfach, aber wirkungsvoll. Ich finde es aktuell schrecklich, das es entweder verschlüsselt und authentifiziert mit teurem Zertifikat, oder völlig unverschlüsselt gibt. Sollte nicht viel mehr der Unterschied verschlüsselt und nicht authentifiziert (http) oder verschlüsselt und authentifiziert (https) sein?

Natürlich ist es ein leichtes, die Verschlüsselung auszuhebeln, wenn man ein aktiver Angreifer/MITM ist. Aber es hilft gegen passives Belauschen. Und das muss nicht mal die NSA sein, es geht auch um Sachen wie FireSheep. Auf jeden Fall ist die Idee das man so, wenn möglich, ein verschlüsselte Verbindung bekommt, aber da man ja nicht weiß, mit wem man redet, behauptet niemand, das die Verbindung sicher sei.

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