Umzug

Das war für die Websachen relativ einfach: Aus der Datenbank wird ein Dump erstellt und auf dem neuen Server wieder eingespielt, die anderen Daten werden per FTP überspielt, und am Ende noch die Datenbanknamen in den Konfigurationsdateien geändert, fertig.

Auch hier wieder ein Tipp: Auch wenn Apache unter dem Benutzter www-data in der gleichnamigen Gruppe läuft, müssen die Dateien dem Benutzer webX in der Gruppe client0 gehören. Die Nummer für das X steht in ISPConfig in den Einstellungen der Domain unter „Optionen“, oder ihr müsst die Rechte entsprechen hochstellen. Das hat mir noch ein paar Probleme gemacht.

Danach sollte natürlich alles gründlich getestet werden. Da das DNS noch auf die alte IP zeigt macht sich hier ein Eintrag in der hosts-Datei sehr gut. Für Mantis musste ich noch die open_basedir Einstellung anpassen, da sonst keine Captchas erzeugt werden könnten, WordPress hat noch ein paar Probleme mit dem AutoUpdate, da habe ich es wohl etwas übertrieben mit der Sicherheit…

Jetzt wurde es spannender: Die Migration der Mails. Dazu habe ich erstmal mit IMAPSize ein Backup der Mails gemacht. Mein erster Versuch war, nun einfach wieder in der hosts-Datei den Domain auf die neue IP zeigen zu lassen, und dann das Backup wiederherzustellen. Leider hat IMAPSize das nicht geschafft, und hat nur Fehler produziert. Meine zweite Idee war besser: Ich habe portable Thunderbird genommen (um der normalen nicht zu verwirren) und habe dort mein Konto eingerichtet. Dann habe ich einfach die *.eml Dateien per Drag and Drop auf das Konto gezogen, und siehe dar: Es geht!

Auch hier wieder ein Tipp: Nicht übertreiben, schön Ordner für Ordner arbeiten, und waren, bis Thunderbird in den Aktivitäten nichts mehr anzeigt. Sonst wird das ein ziemliches Chaos.

Jetzt musste nur noch das Subversion Reposity seinen Weg auf meinen Server finden. Das kann ISPConfig leider nicht verwalten, deshalb musste ich das selber machen. War aber auch kein Problem, denn Subversion hat ja ein echt unglaubliche Anleitung: Das SVN-Book. Dort wird erklärt, dass es zwei Möglichkeiten gibt ein SVN Reposity anbieten zu lassen: svnserve oder den Apache Server. Ich hatte beides schon mal in meiner VM getestet: svnserve ist sehr einfach und läuft „out-of-the-box“, aber mit Apache hat man die Möglichkeit, die Daten auch per HTTP anzubieten. Das war u.a. der Grund für mich Apache zu verwenden. Wie ich das gemacht habe, gibt es mal wieder auf der nächsten Seite…

2 Gedanken zu „Umzug

  1. Sunbersion Reposity = Subversion Repository? 😉

    Hat AlterHoster den Domainumzug problemlos mitgemacht? Würde das gerne noch genauer wissen weil ich eh nachziehen möchte, welche Anträge du gestellt hast und wie das im Detail abgelaufen ist.

  2. Ahrg, die blöde Rechtschreibung 😉

    Ja, AlterHoster hat alle mitgemacht. Ich habe als erstes bei denen gekündigt, und dabei erwähnt, das ich den Domain umziehen möchte. Dann habe ich bei netcup den Transfer in Auftrag gegeben, und von denen ein Formular als PDF bekommen. Das musste ich ausfüllen und per Post an AlterHoster und netcup schicken. Ein oder zwei Tage später bekam ich dann eben von netcup die Mail, dass die einen Authcode brauchen, den ich dann ja auch bekommen habe. Der Code musste dann auch einer Seite eingegeben werden.
    Das war alles, der Rest ging automatisch.
    Bin ja mal gespannt, ob es bei dir genauso klappt. Wenn du auch zu netcup willst, sag mir Bescheid, ich kann dir dann einen Gutschein geben, über den ich auch noch etwas Provision bekommen 😉

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