Portal Stories: Mel

Ab und zu nimmt das Leben seltsame Wege: Vor einiger Zeit bekam ich per Mail das Angebot, drei Ausgaben einer Computer-Zeitung meiner Wahl zu bekommen, so ganz ohne Verpflichtungen, natürlich in der Hoffnung, hier einen Backlink zu bekommen. Ich würde ja auch gerne einen setzen, aber leider ist die Mail von der freundlichen Dame bei netcups Serverausfall mit verloren gegangen…

Naja, ich habe mich auf jeden Fall für die PC Games entschieden, das war die Zeitung, die mich noch am ehesten interessierte. Und siehe da: In gleich der ersten Ausgabe wurde über Portal Stories: Mel berichtet, einen kostenlosen Mod für Portal 2, der sehr gut sein sollte. Da habe ich natürlich nicht lange gezögert, und ihn gleich Mal ausprobiert.

Und was soll ich sagen? Der Mod ist richtig gut. Ich habe jetzt laut Steam 7,5h Stunden gespielt, und gerade die Credits gesehen. Die Story nimmt ein paar Anleihen beiPortal 2, ist aber gar nicht mal so schlecht. Und der Rest ist einfach großartig. Es gibt alles, was Portal 2 so großartig macht: Eine omipräsente Stimme, jede Menge Rätsel, Test Kammern, Toxic Goo und natürlich eine Portal Gun. Die Level sind dabei wirklich schön gestaltet, ich will gar nicht wissen, wie viel Arbeit da drin steckt:

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Bachelorarbeit: Done

baWieder ein Punkt auf meiner ewigen Todo-Liste abgehakt: Meine Bachelorarbeit ist geschrieben und abgegeben! Yay! Noch habe ich keine Bewertung, und auch den Vortrag muss ich noch halten, trotzdem schön, das erledigt zu haben.

Meine Arbeit hat den schönen Titel „Entwicklung und Optimierung von Software für eine mikrocontrollerbasierte Steuerung einer Messeinheit mit High-Speed USB-Schnittstelle“ ich durfte also Software für ein System schreiben, dass Daten aufgezeichnet hat, und die dann später per USB an den Rechner geschickt hat. Insgesamt sind dabei immerhin 31 Dateien mit 5117 Zeilen Code entstanden (davon 608 Leerzeilen, 1038 Kommentare, 3471 Code). Macht also ungefähr 20% Kommentare, das kann man schon ordentlich dokumentiert nennen 😉 (Gut, es ist C-Code, da ist das auch nötig…)

Dazu kommen noch 671 Zeilen C#-Code für die Host-Seite (96 leer, 133 Kommentare, auch 20% Kommentare), sowie ein wenig LabView-„Code“.

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RollerCoasterTycoon Deluxe unter Windows 8.1 spielen

RollerCoasterTycoon… Ein Spiel, in das damals viel Zeit geflossen ist :)

Irgendwie wollte ich es jetzt mal wieder spielen, und da es auf Steam die Deluxe Version mit beiden Erweiterungen (die ich noch nie gespielt hatte) für 6€ gab, musst ich zuschlagen… Leider ist das Spiel ja nun schon „etwas“ älter (Baujahr 1999), und meine Hoffnung, dass Steam das Spiel entsprechend gepatcht hat, wurden leider nicht erfüllt.

Ergebnis: Das Spiel startet, läuft aber nur im Fenster-Modus. Wenn ich in den Einstellungen den Vollbildmodus aktiviere, bleibt es im Fenstermodus und zeigt interessante Grafikfehler. Aber dafür hat Windows ja den Kompatibilitätsmodus, oder? Das Spiel liegt im SteamApps-Ordner, und lässt sich über die RCT.exe auch problemlos ohne Steam starten. Mit Kompatibilitätsmodus für Windows 98 läuft es auch wunderbar im Vollbildmodus!

Was dann leider nicht mehr klappt: Das Laden von gespeicherten Spielen. Interessanterweise klappt das Speichern ohne Probleme… Beim Klick auf „Spiel laden“ verabschiedet sich das Spiel aber einfach kommentarlos. Das Problem ist nach ein bisschen Recherche wohl an den „modernen“ Dateiauswahl-Dialogen zu suchen, mit denen das Spiel nicht so wirklich klarkommt. (Ich erinnere mich noch wage an sehr kaputt aussehende Windows-XP-Dialoge, die aber damals noch funktionierten.)

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Alternativer SSH Port mit git unter Windows und Linux

Mal wieder ein kleiner Tipp aus der Praxix: Wie bringt man git dazu, einen alternativen Port zu benutzten, wenn man per SSH auf einen Server zugreifen möchte? Eigentlich ist die Sache ganz einfach:

git clone ssh://server.example.org:1234:/pfad/repo.git

Das sollte unter Linux funktionieren, hat aber hier (Xubuntu 14.04) nicht geklappt. Unter Windows klappt das gar nicht, weil der dort benutzte SSH-Client ziemlich beschränkt ist.

Die Lösung für dieses Problem? Die ssh-config!

SSH hat eine wunderbare Konfigurationsdatei, und dort kann man Aliase anlegen, und dort z.B. auch einen alternativen Port hinterlegen. Diese Datei findet man unter Linux unter ~/.ssh/config und unter Windows unter C:\Benutzer\<Name>\.ssh\config Es kann sein, dass es diese Datei noch nicht gibt und das der Ordner .ssh versteckt ist. Achtung: Die Datei hat keine Endung, wenn man die Datei also unter Windows etwa mit Notepad angelegt aufpassen, dass man ihr nicht versehentlich eine .txt-Endung verpasst. (Dazu beim Speichern den Dateityp auf „Alle Dateien“, nicht „Textdateien“ stellen.

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Kurztipp: Segmentation Fault von PHP mit XDebug unter Ubuntu 15.04

Unser Entwicklungsrechner lief hier lange unter Ubuntu 14.10 LTS, aber nach dem jetzt Ubuntu 15.04 da war, haben wir uns doch mal entschlossen, ein Update zu fahren, in der Hoffnung dadurch ein paar Probleme loszuwerden, die wir hatten. (Und ich wollte mal sehen, wie sich Systemd macht…). Abgesehen von einem kleinen Stromausfall während des Updates und darauf folgender Reparatur auf der Textkonsole (bei Windows wäre ein Neuinstallation nötig gewesen!), lief auch alles gut.

Was leider nicht mehr wollte, war Xdebug. Ohne Debugger liefen die PHP-Skripte perfekt, aber wenn man sie debuggte, wurde komischerweise teilweise Variablen nicht angezeigt und es kam zu sehr unerklärlichen Exceptions, gefolgt von einer tollen Meldung im Apache Log:


[core:notice] [pid 13686] AH00052: child pid 14595 exit signal Segmentation fault (11)

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Kurztipp: Druckaufträge unter Mac OS X an anderen Drucker umleiten

Mir war eben etwas blödes passiert: Ich hatte online ein Formular ausgefüllt, schnell auf drucken geklickt (man muss es leider immer noch als Papier abgeben), grob geschaut, auf OK geklickt und die Website geschlossen. Plötzlich hüpfte dann ein Icon unten im Dock und erzählte mir, dass der Drucker nicht erreichbar sei.

Ergebnis: Ich hatte intelligenterweise auf dem Drucker meines Vaters gedruckt, nicht auf meinem. Der war natürlich nicht erreichbar. Leider hatte ich die Seite aber auch schon wieder geschlossen, ich konnte also auch nicht einfach noch mal drucken (zumindest nicht, ohne das Formular noch mal auszufüllen).

Die Lösung war so einfach, wie sie seien sollte: Einfach unter Einstellungen/Drucker & Scanner die Warteschlange des richtigen Druckers öffnen…

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Opertunistic Encryption mit Firefox 37 und Ubuntu 14.04 LTS

Firefox 37 hat ein neues Feature: Opertunistic Encryption, oder auch „TLS for http://“. Die Idee ist einfach: Wir versuchen einfach mal, die Seite über HTTPS zu laden, auch wenn das Zertifikat nicht nicht stimmt, behaupten aber auch nicht, die Seite wäre sicher. Einfach, aber wirkungsvoll. Ich finde es aktuell schrecklich, das es entweder verschlüsselt und authentifiziert mit teurem Zertifikat, oder völlig unverschlüsselt gibt. Sollte nicht viel mehr der Unterschied verschlüsselt und nicht authentifiziert (http) oder verschlüsselt und authentifiziert (https) sein?

Natürlich ist es ein leichtes, die Verschlüsselung auszuhebeln, wenn man ein aktiver Angreifer/MITM ist. Aber es hilft gegen passives Belauschen. Und das muss nicht mal die NSA sein, es geht auch um Sachen wie FireSheep. Auf jeden Fall ist die Idee das man so, wenn möglich, ein verschlüsselte Verbindung bekommt, aber da man ja nicht weiß, mit wem man redet, behauptet niemand, das die Verbindung sicher sei.

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Strom sparen mit AVRs

Die AVRs von Atmel bieten ja wirklich ein Füllhorn von Funktionen. Selbst ein winziger, 8-beiniger ATtiny13, den ich gerade in einem Projekt verbaut habe, hat dermaßen viele Funktionen, das ich vermutlich nur die Hälfte nutze. Eine Funktion, die ich aber schon immer mal ausprobieren wollte, sind die diversen Sleep-Modes zum Stromsparen. Und dieses Projekt lud gerade dazu ein: Ein elektronische Zielscheibe, die eine paar LEDs leuchten lässt und eine Melodie spielt, wenn man sie lange genug mit einem Laser in der Mitte trifft. Das ganze wird von einer Batterie angetrieben, und die soll natürlich möglichst lange halten.

Die meiste Zeit ist das Gerät im Leerlauf und wartet darauf, das es angeleuchtet wird. Dazu überprüft es alle 200ms den Spannungspegel an einem Lichtsensor. Entsprechend habe ich auch erst Mal nur versucht, den Stromverbrauch im Leerlauf zu drücken, während die LEDs blinken geht sowieso ein Großteil des Stroms für die LEDs drauf. (BTW: 6 LEDs, ein Lautsprecher und ein Lichtsensor an 5 Pins, das geht 😉 )

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Musik mit Diskettenlaufwerken

Ohne viele Worte 😉

Das ganze sind viel Diskettenlaufwerke, dazu ein Breadboard mit einem ATmega328, die Software stammt nicht von mir, das ist Moppy.

Das ganze mache ich für ein Schülerprojekt an der Uni Hannover, dort werden wir spezielle Boards (mit der Schaltung auf dem Breadboard) löten, und dann ein wenig mit Arduino-Code rumspielen, bis wir schließlich unsere Raum-Nachbarn mit vielen Diskettenlaufwerken nerven können.

Ein Prototyp des PCB ist auch gestern gekommen, sieht wunderbar aus. (Mein erstes selbst gemachtes PCB!) Ich hatte auch mal versucht, eine eigene Software zu schreiben, aber die von SammyIAm funktioniert einfach besser (und MIDI ist eine ganz schön komplizierte Sache. Jede Menge MIDI-Dateien, die für Floppys optimiert wurden, findet man übrigens bei GitHub.

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Warum E-Mail-Verschlüsselung nach PGP gar nicht so einfach ist

Eigentlich sollte dieser Beitrag anders heißen: „Mein Vorschlag für E-Mail-Verschlüsselung nach PGP„. Nur dann habe ich weiter gelesen, und festgestellt, dass das alles gar nicht so einfach ist. :(

Aber der Reihe nach: In der aktuellen c’t steht ein sehr interessantes Editorial über PGP. Der Autor fordert: „lasst PGP sterben!“. Interessant ist auch dieser Kommentar des Autors:

Es geht mir um massenhafte E-Mail-Verschlüsselung — also solche, die jeder, ständig und ohne drüber nachzudenken benutzt. Wann immer eine Diskussion anfängt, wie man das realisieren könnte, kommt jemand: „Wir haben doch PGP“ — und damit ist die Diskussion auch schon wieder zu Ende. Das muss aufhören. PGP hat das in den letzten 20 Jahren nicht hinbekommen — und es wird das in den nächsten 20 Jahren auch nicht mehr erreichen.

Ich denke, er hat Recht damit. PGP ist kompliziert zu bedienen, und leidet unter dem Problem, dass jeder Schlüssel für jeden ausstellen kann. Mir ist klar, dass das vielleicht sogar gewollt ist, um dafür zu sorgen, das die Leute ihre Schlüssel verifizieren, aber massentauglich ist das leider nicht. Ich habe trotzdem Vertrauen zu PGP und würde es auch benutzen, wenn ich mal wirklich geheime Informationen austauschen möchte, es hilft aber nicht gegen ständiges passives Abhören, weil es einfach nicht einfach genug ist, um ständig benutzt zu werden. (Wie eben z.B. die Verschlüsselung in Apples iMessage).

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