Unter Mac OS in Uni Hannover VPN

Bald geht’s los mit der Uni, da muss man sich schon mal mit den technischen Gegebenheiten bekannt machen. Zum Glück war wir ein scheinbar sehr fähiges Admin-Team am RRZN (unser lokales Rechenzentrum), daher gibt es an der ganzen Uni WLAN und auch einen VPN Zugang von zu Hause aus ins Uni Netz (da bestimmte Server IP-Blockaden haben).

Nun munkelt man ja, ich habe mir zu Studium ein MacBook Air gegönnt, und das sollte natürlich auch in VPN. Auf dem FTP Server gibt es dazu sogar einen Client, mit dem das möglich sein soll, doch es müsste doch auch ohne Client gehen… Und siehe da: Es geht:

Zunächst legen wir in den Systemeinstellungen/Netzwerk eine neue VPN-Verbindung an:

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50 toller Wallpaper

Ja, sehr toller Titel ich weiß…

Aber zum eigentlichen Thema: Ich habe grade 50 unglaubliche Wallpaper gefunden: Hier lang bitte. Sind die nicht wunderschön?

Zum Hintergrund: Der eine oder andere mag sich vielleicht noch an die Chromebooks von Google erinnern, die quasi Chrome als Betriebssystem hatten. Jetzt sollen die doch noch einen Fenstermanager etc. bekommen, also zum „richtigen“ OS werden. Diese Shell soll dann Aura heißen, und genau daher stammen diese Bilder.

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Kleiner Tipp für die Kommandozeile

Schlimm, wie viel Zeit mit dem ganzen Abi-Stress drauf geht… Ich komme überhaupt nicht mehr zum bloggen! Jetzt hab ich aber mal wieder etwas Zeit für einen Tipp für die Windows-Kommandozeile, den mir mein Vater gezeigt hat.

Der Trick: Windows merkt sich die Pfade auf allen Laufwerksbuchstaben. Der eine oder andere wird schon mal sowas probiert haben:

C:UsersNiklasDesktop>cd D:Backup
C:UsersNiklasDesktop>

Warum bin ich nicht auf Laufwerk D: ?? Ganz einfach: Für jedes Laufwerk gibt es einen eigenes „aktives Verzeichnis“. Will man wirklich zu D: muss man diesen Buchstaben direkt eingeben:

C:UsersNiklasDesktop>cd D:Backup
C:UsersNiklasDesktop>D:
D:Backup>

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Dropbox-Backup ohne Client

Der offizielle Dropbox Client unter Linux hat ja ein paar kleine Speicherprobleme (und auch andere Probleme), daher hab ich mich nach einer anderen Lösung umgesehen, meine Backups in die Dropbox zu schieben. Den ersten Ansatz habe ich auf der Seite von Andrea Fabrizi gefunden: Dort gibt es ein Script, mit dem Uploads in die Dropbox auch ohne Client möglich sind.

Das Script lädt die Datei mit cURL über die offzielle Website hoch. Nicht wirklich eine saubere Lösung, funktioniert aber perfekt. Naja, fast: Über die Website sind nur Uploads bis 150MB möglich, meine Backup-Zips sind aber inzwischen schon 188MB groß (ich blogge zu viel ;)). Daher habe ich mir ein kleines Script gebastelt, das die Dateien durchgeht, und alle die größer als 100MB sind, mit Hilfe von split in Teile á 100MB schneidet. Dabei wird dann einfach ein fortlaufender Buchstabe an den Dateinamen angehängt. Dazu habe ich das Upload Script noch so modifiziert, das es Dateien, die größer als 100MB sind, gar nicht erst hoch lädt (da sie eh nicht verarbeitet werden).

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.dropbox-dist/dropbox not found

Genau dieses Problem quälte mich gestern nach einem Update der Dropbox Version auf meinem Server (nutze ich für Backups). Die Datei war definitiv da, aber immer wenn ich Dropbox starten wollte, wurde hartnäckig behauptet, die Datei könne nicht gefunden werden. Nach ein bisschen Suche fand sich dann die Lösung: Offenbar ist die x64-Version falsch kompiliert und will eine x86-Libary laden, was natürlich nicht klappt.

Die Lösung: Einfach gleich die x86-Version benutzen, die funktioniert einwandfrei… Warum es zu so einem Fehler kommen kann, weiss ich aber auch nicht…

Die eigene Certificate Authority (CA)

Wer wäre nicht gerne seine eigene CA? Statt teure Zertifikate von VeriSign und Co. zu kaufen, einfach seine Anträge selber unterschreiben! Technisch ist das kein Problem: Auch „echte“ CAs benutzen selbst unterschriebene Zertifikate, nur die sind eben in allen großen Browsern und Betriebssystemen installiert. Wenn man sich aber die Mühe macht, sein eigenes Root-Zertifikat an allen benutzten Rechnern zu installieren, ist es kein Problem seine eigene CA zu sein. Dabei muss man zwei Sachen beachten:

  • Windows hat zwar einen zentralen Zertifikatsspeicher, aber Firefox und Thunderbird benutzen (jeweils) einen eigenen. Das Zertifikat muss in allen installiert werden.
  • Es gibt einen unterschied zwischen einer eigenen CA und selbst unterschriebenen Zertifikaten: Die selber abgesegneten Zertifikate muss man alle einzeln bestätigen, wobei hingegen es reicht das eigene Root-Zertifikat zu installieren, um automatisch allen davon unterzeichneten Zertifikaten zu vertauen. Viele Programme generieren bei der Installation selbst-unterschriebene Zertifikate, die man also immer einzeln akzeptieren muss.

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Freien Speicher mit Munin überwachen

So, zurück aus dem Urlaub, da kann es ja weitergehen mit dem bloggen 😉

Wer Munin zum überwachen seine(r/s) Server(s) benutzt (wie ich) kennt wahrscheinlich auch den Graph, der die Speicherauslastung anzeigt. Der sieht ungefähr so aus:

Aber ganz ehrlich: Ich steige da nicht durch… Zum einen ist der Graph blöd skaliert (ich habe nur 200MB RAM, aber er geht bis 25GB), und man kann auch nicht wirklich erkennen, ob man nun noch Speicher hat oder nicht.

Also dachte ich mir, bauen ich doch mein altes Skript etwas um, und integriere es in Munin. Das ist gar nicht schwer, denn es gibt natürlich eine passende Anleitung.

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WWDC ’11: Lion, iOS 5 und iCloud

Gut, die Themen standen schon vor der Keynote fest…

Naja, jetzt wissen wir ganz genau Bescheid über die 250 tollen neuen Features von Lion, sowie über Apples „Arrg-Andriod-ist-vor-uns,wir-müssen-aufhohlen“-Aktion.

Nein, Spaß beiseite. Eine relativ gute Zusammenfassung gibt es bei cashy, daher will ich mich auf meine Meinung zu dem Thema beziehen. (Disclaimer: Ich hab die Keynote noch nicht gesehen, nur aus ein paar Quellen die Infos rauspickt)

Über Lion kann ich nichts groß schreiben, ich habe keinen Mac und kenne Mac OS X nicht gut. Nur den Preis finde ich gut: 30$ für alle meine Macs, das ist mal ein Angebot. Sicher wird bei Apple die Software beim Kauf mit bezahlt, aber Microsoft lässt sich ein neues Windows schon etwas mehr kosten.

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These points of data make a beautifull line… Speicherverbrauch von Debian überwachen und als Diagramm darstellen

Now these points of data make a beautiful line

and we’re out of beta, we’re releasing on time

 

Ähm ja… Das eigentliche Thema ist nicht ein bekanntes Lied, sondern ein Tipp, wie man den Speicherverbrauch eines Servers überwachen und visualisieren kann. Mein Problem war folgendes: Mein vServer (der überrings heute nach ausgefallen ist-Node Fehler…) hat nur 200MB eigenen Speicher, daher habe ich immer ein wachendes Auge auf die Speicherauslastung. Grade der Virenscanner ClamAV ist sehr Speicher hungrig. Wenn ich nun per SSH und htop nachgeschaut habe, war der Speicher oft sehr voll. Lag das nun am SSH Server und meinen Aktionen, oder pfiff der Server wirklich aus dem letzten Loch?

Ich habe mir zu Überwachung also ein kleines Shell-Script geschrieben (mein erstes, seid gnädig…), das den freien Speicher, den durch Anwendungen belegten Speicher (ohne den Cache des Systems) und den belegten Swap Speicher aufzeichnet. Die Daten landen in einer CSV-Datei die dann mit Excel ausgewertet wird.

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