DynamicLua

So, ich denke es ist Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen, und mein neues Projekt vorzustellen: DynamicLua

Kurz ein paar Worte zum Hintergrund: Mit .NET 4.0 wurde die sog. Dynamic Language Runtime (DLR) eingeführt. Die dient zum einen dazu, es Entwicklern einfacher zu machen, neue Sprache auf .NET Basis zu entwickeln (wie IronPython/IronRuby), hat aber auch ein paar tolle andere Features zu bieten. Eines davon ist das neue Schlüsselwort “dynamic”. Es funktioniert ähnlich wie “var” kann also jeden Typ annehmen. Wenn man darin aber ein Objekt speichert, das von System.Dynamic.DynamicObject abgeleitet ist, kann man bestimmen was passiert, wenn etwas “nicht erlaubtes” passiert, also wenn z.B. eine Methode aufgerufen wird, die es gar nicht gibt. Solche Aufrufe landen dann bei der Methode TryInvokeMember, und die kann dann entscheiden, was passieren soll.

Dieses Konzept habe ich jetzt genutzt, um einen Wrapper für das LuaInterface zu schreiben. Das Lua Interface ist eine Library für .NET, die es erlaubt, Lua in C# zu benutzen. Dabei kümmert sie sich auch darum, .NET Objekte in Lua abzubilden und vieles mehr. Diese Library ist wirklich unglaublich, man denkt wirklich, Lua hätte was mit Objekten am Hut.

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London 2

Mangels Internetzugang hier im Hotel wird wohl auch dieser Artikel erst erscheinen, wenn ich wieder zu Hause bin.

So, machen wir also weiter mit „Ich schreibe Sachen auf, die mir zu London einfallen”. So langsam haben wir die wichtigsten Sehenwürdigkeiten abgeklappert, auch wenn die Westminster Abbey leider geschlossen war (natürlich nur Freitags…). Davor hing noch ein Schild, das das zwar eine Kirche sei, aber es ja auch noch andere gibt, und man hier leider nicht umsonst beten kann. Naja, müssen wir wohl die £20 zahlen. Ja tatsächlich, das iPad hat auch eine Taste für das Pfundzeichen :)

Ganz wichtig war natürlich der Besuch der Apple Stores, auch wenn de gar nicht geplant war. Ist schon beeindruckend dar, ich hatte vorher noch keinen “richtigen” Apple Store gesehen. Neben jedem Mac liegt ein iPad 2, das nur dafür da ist, den Preis und ein paar Infos anzuzeigen… Die haben’s echt gut da. Ich würde gerne ein paar Fotos zeigen, aber leider hab ich kein Camera Connection Kit, und kann daher nur Fotos mit dem iPad machen. Und da bin ich nicht mal sicher, ob die überhaupt ohne Intenet gespeichert werden. Werden wir ja sehen.

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London

Hinweis: Leider gibst hier im Hotel kein WLAN, daher werde ich die Artikel (wenn es mehr als dieser eine werden) wohl etwas zeitversetzt veröffentlichen. Außerdem schreibe ich auf dem iPad, ich habe also eine neue Ausrede für die vielen Tippfeheler :P

So, es sind also Herbstferien. Und damit dieser Blog hier nicht allzu sehr ins technische abrutscht, gibt es jetzt ein paar Zeilen aus meinem Urlaubsziel, London.

Momentan bin ich wirklich begeistert von London, eine tolle Stadt. Man merkt den Unterschied zu Deutschland. Die Leute sehen hier besser gekleidet aus, fast alle laufen hier mit modischem Schal rum, wenn nicht gleich mit Anzug. Mir sind bestimmt heute schon 5 kleine Jungen im Anzug entgegengekommen. Verrückt.

Was mich aber richtig begeistert hat, ist die U-Bahn, oder besser die Underground, alias “the Tube”. Stationen und Züge machen dem Namen alle Ehre, alles ist rund (und niedrig…). Die Züge selber sind alle etwas älter, und nicht besonders bequem (weil rund), aber an beiden Seiten mit extrem weichen und bequemen Sitzpolstern ausgestattet. Nicht wie bei uns in der U-Bahn mit diesen harten Plastiksitzen (die dafür wieder ziemlich bequem sind…). Auch ansonsten wirkt hier alles nicht so perfekt und optimiert wie in Deutschland/Hannover, aber viel herzlicher und gemütlicher. Ist wirklich schwer zu beschreiben, aber es ist toll.

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Die eigene Certificate Authority (CA)

Wer wäre nicht gerne seine eigene CA? Statt teure Zertifikate von VeriSign und Co. zu kaufen, einfach seine Anträge selber unterschreiben! Technisch ist das kein Problem: Auch “echte” CAs benutzen selbst unterschriebene Zertifikate, nur die sind eben in allen großen Browsern und Betriebssystemen installiert. Wenn man sich aber die Mühe macht, sein eigenes Root-Zertifikat an allen benutzten Rechnern zu installieren, ist es kein Problem seine eigene CA zu sein. Dabei muss man zwei Sachen beachten:

  • Windows hat zwar einen zentralen Zertifikatsspeicher, aber Firefox und Thunderbird benutzen (jeweils) einen eigenen. Das Zertifikat muss in allen installiert werden.
  • Es gibt einen unterschied zwischen einer eigenen CA und selbst unterschriebenen Zertifikaten: Die selber abgesegneten Zertifikate muss man alle einzeln bestätigen, wobei hingegen es reicht das eigene Root-Zertifikat zu installieren, um automatisch allen davon unterzeichneten Zertifikaten zu vertauen. Viele Programme generieren bei der Installation selbst-unterschriebene Zertifikate, die man also immer einzeln akzeptieren muss.

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Fischertecknik mit C# steuern

Im Zuge eines Schulprojektes muss ich mit einem PC die Spannungswerte eines Helligkeitssensors aufzeichnen. Also brauche ich in irgendeiner Form eine Messkarte mit Verbindung zum PC. Meine erste Idee war das mein altes Fischertechnik ROBO-Interface, dass mir früher immer treue Dienste geleistet hat. Natürlich wollte ich es jetzt nicht in ROBO-Pro programmieren, der grafischen Sprache von Fischertechnik (auch wenn die wirklich gut ist!), denn die hat keine Möglichkeit Daten auf dem PC dauerhaft zu speichern.

Also habe ich mich mal etwas im Netz umgesehen, und bin auf der Seite von Ulrich Müller gelandet, der sich die Mühe gemacht hat, allen möglichen Sprachen Bibliotheken zu schreiben. So gibt es auch ein in C#. Leider ist die Benutzung grade mit Windows 7 etwas kompliziert, daher will ich hier mal kurz erklären, wie es funktioniert. An dieser Stelle noch mal einen Dank an Ulrich Müller, der mit per Mail weiter geholfen hat.

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Spiel den Profi Coder! [Update]

Uhh… Schon wieder langen nichts geschrieben. Ich habe wirklich zu viel zu tun ;)

Naja, etwas kleines neues gibt es doch: Ein Freund fragte mich, ob ich noch diese Website kenne, wo man beliebigen Text eingeben kann, und er dann zum Linux Quelltext würde. Scheinbar hat er das was verwechselt, ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern eine solche Seite gekannt zu haben 8-O

Jedenfalls hat er mich auf die Idee gebracht sowas mal zu programmieren, und das ist dabei herausgekommen:

Geht einfach auf diese Website, und zeigt allen, dass ihr den Linux Kernel aus dem Kopf schreiben könnt:

Update: Neue Version: Be a Pro Coder/Hacker

Be a Linux Coder/Hacker

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Zwei Trac Installationen zusammenführen

Als ich vor einiger Zeit ein bisschen mit trac gespielt habe, habe ich zwei Umgebungen (Enviroments) aufgesetzt. Eine für The Kingdom of Darkness und eine für den dazu gehörigen Editor. Das hat sich jetzt im Nachhinein als eine blöde Idee herausgestellt, weil die beiden Projekte sich zu nah sind, und man doch immer wieder die Inhalte aus dem anderen Wiki braucht.

Also wollte ich die beiden zusammenführen. Bei mir ging das ziemlich einfach, darum gibt es jetzt hier eine kleine Anleitung: (Wie immer: Auf eigene Verantwortung, macht ein Backup)

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Zufälliges Wort mit .NET

Für eine kleine Spielidee brauchte ich ein rein zufälliges Wort. Klingt im ersten Moment etwas trivial, doch woher soll man die Wörter nehmen? Es geht nicht um zufällige Buchstabenkombinationen, sondern um sinnvolle Wörter, am besten Substantive.

Die Lösung war dann das Wikitionary: Das hat, wie jedes auf MediaWiki basierendes Wiki eine API. Dort kann man zwar auch eine zufällige Seite (=Wort) abrufen, aber eben nicht aus einer bestimmten Kategorie. Ich wollte nun aber nur deutsche Substantive. Durch etwas rumsurfen bin dann auch folgende Lösung gekommen:

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Mein Blog in Bildern

Für die Besucher generiert mein Piwik ja tolle Graphiken, aber was ist mit meinem Blog? Ich habe mich also mal daran gemacht, ein paar SQL-Abfragen gebastelt, und das Ergebnis mit Excel in ein paar Diagramme gebannt. Hier sind sie also:

Anzahl der Posts über Zeit. So wie es aussieht produziere ich ziemlich regelmäßig, mein Ziel ist ja auch mindestens ein Post pro Woche. (Auch wenn es jetzt grade mehr sind ;) )

Anzahl der Kommentare über Zeit. Über die Kommentare kann man das nicht sagen, besonders zu einem Zeitpunkt gab es sehr viele Kommentare. Was da los war zeigt das nächste Bild:

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Mein Video Workflow

Ich hatte ja schon mal darüber geschrieben, das ich den diesjährigen Urlaubsfilm nicht wie letztes Jahr mit Pinnacle VideoSpin schneiden will, sondern mit Lightworks.

Damals war ich mir nicht so sicher, da das Programm doch sehr professionell ist, und es mir an Effekten fehlte. Doch jetzt habe ich mich mal rangewagt, und ich denke es war eine gute Entscheidung. Allerdings habe ich nicht alles in Lightworks gemacht, sondern mir noch ein paar Zusatzprogramme zu Hilfe genommen.

Los geht es mit dem Import. Den kann Lightworks zwar per FireWire direkt von der Kamera, aber ich wollte eigentlich nach Szenen getrennte Clips, und ich gehe davon aus, das Lightworks dann nur einen endlos langen Streifen produziert. Den Import hat also Windows direkt und ohne Probleme übernommen. Kamera anschließen, komplettes Band einlesen lassen, und eine Stunde später hat man 12,5 GB an Video in einer AVI Datei.

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