RollerCoasterTycoon Deluxe unter Windows 8.1 spielen

RollerCoasterTycoon… Ein Spiel, in das damals viel Zeit geflossen ist 🙂

Irgendwie wollte ich es jetzt mal wieder spielen, und da es auf Steam die Deluxe Version mit beiden Erweiterungen (die ich noch nie gespielt hatte) für 6€ gab, musst ich zuschlagen… Leider ist das Spiel ja nun schon „etwas“ älter (Baujahr 1999), und meine Hoffnung, dass Steam das Spiel entsprechend gepatcht hat, wurden leider nicht erfüllt.

Ergebnis: Das Spiel startet, läuft aber nur im Fenster-Modus. Wenn ich in den Einstellungen den Vollbildmodus aktiviere, bleibt es im Fenstermodus und zeigt interessante Grafikfehler. Aber dafür hat Windows ja den Kompatibilitätsmodus, oder? Das Spiel liegt im SteamApps-Ordner, und lässt sich über die RCT.exe auch problemlos ohne Steam starten. Mit Kompatibilitätsmodus für Windows 98 läuft es auch wunderbar im Vollbildmodus!

Was dann leider nicht mehr klappt: Das Laden von gespeicherten Spielen. Interessanterweise klappt das Speichern ohne Probleme… Beim Klick auf „Spiel laden“ verabschiedet sich das Spiel aber einfach kommentarlos. Das Problem ist nach ein bisschen Recherche wohl an den „modernen“ Dateiauswahl-Dialogen zu suchen, mit denen das Spiel nicht so wirklich klarkommt. (Ich erinnere mich noch wage an sehr kaputt aussehende Windows-XP-Dialoge, die aber damals noch funktionierten.)

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Alternativer SSH Port mit git unter Windows und Linux

Mal wieder ein kleiner Tipp aus der Praxix: Wie bringt man git dazu, einen alternativen Port zu benutzten, wenn man per SSH auf einen Server zugreifen möchte? Eigentlich ist die Sache ganz einfach:

git clone ssh://server.example.org:1234:/pfad/repo.git

Das sollte unter Linux funktionieren, hat aber hier (Xubuntu 14.04) nicht geklappt. Unter Windows klappt das gar nicht, weil der dort benutzte SSH-Client ziemlich beschränkt ist.

Die Lösung für dieses Problem? Die ssh-config!

SSH hat eine wunderbare Konfigurationsdatei, und dort kann man Aliase anlegen, und dort z.B. auch einen alternativen Port hinterlegen. Diese Datei findet man unter Linux unter ~/.ssh/config und unter Windows unter C:\Benutzer\<Name>\.ssh\config Es kann sein, dass es diese Datei noch nicht gibt und das der Ordner .ssh versteckt ist. Achtung: Die Datei hat keine Endung, wenn man die Datei also unter Windows etwa mit Notepad angelegt aufpassen, dass man ihr nicht versehentlich eine .txt-Endung verpasst. (Dazu beim Speichern den Dateityp auf „Alle Dateien“, nicht „Textdateien“ stellen.

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Kurztipp: Segmentation Fault von PHP mit XDebug unter Ubuntu 15.04

Unser Entwicklungsrechner lief hier lange unter Ubuntu 14.10 LTS, aber nach dem jetzt Ubuntu 15.04 da war, haben wir uns doch mal entschlossen, ein Update zu fahren, in der Hoffnung dadurch ein paar Probleme loszuwerden, die wir hatten. (Und ich wollte mal sehen, wie sich Systemd macht…). Abgesehen von einem kleinen Stromausfall während des Updates und darauf folgender Reparatur auf der Textkonsole (bei Windows wäre ein Neuinstallation nötig gewesen!), lief auch alles gut.

Was leider nicht mehr wollte, war Xdebug. Ohne Debugger liefen die PHP-Skripte perfekt, aber wenn man sie debuggte, wurde komischerweise teilweise Variablen nicht angezeigt und es kam zu sehr unerklärlichen Exceptions, gefolgt von einer tollen Meldung im Apache Log:


[core:notice] [pid 13686] AH00052: child pid 14595 exit signal Segmentation fault (11)

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Kurztipp: Druckaufträge unter Mac OS X an anderen Drucker umleiten

Mir war eben etwas blödes passiert: Ich hatte online ein Formular ausgefüllt, schnell auf drucken geklickt (man muss es leider immer noch als Papier abgeben), grob geschaut, auf OK geklickt und die Website geschlossen. Plötzlich hüpfte dann ein Icon unten im Dock und erzählte mir, dass der Drucker nicht erreichbar sei.

Ergebnis: Ich hatte intelligenterweise auf dem Drucker meines Vaters gedruckt, nicht auf meinem. Der war natürlich nicht erreichbar. Leider hatte ich die Seite aber auch schon wieder geschlossen, ich konnte also auch nicht einfach noch mal drucken (zumindest nicht, ohne das Formular noch mal auszufüllen).

Die Lösung war so einfach, wie sie seien sollte: Einfach unter Einstellungen/Drucker & Scanner die Warteschlange des richtigen Druckers öffnen…

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Opertunistic Encryption mit Firefox 37 und Ubuntu 14.04 LTS

Firefox 37 hat ein neues Feature: Opertunistic Encryption, oder auch „TLS for http://“. Die Idee ist einfach: Wir versuchen einfach mal, die Seite über HTTPS zu laden, auch wenn das Zertifikat nicht nicht stimmt, behaupten aber auch nicht, die Seite wäre sicher. Einfach, aber wirkungsvoll. Ich finde es aktuell schrecklich, das es entweder verschlüsselt und authentifiziert mit teurem Zertifikat, oder völlig unverschlüsselt gibt. Sollte nicht viel mehr der Unterschied verschlüsselt und nicht authentifiziert (http) oder verschlüsselt und authentifiziert (https) sein?

Natürlich ist es ein leichtes, die Verschlüsselung auszuhebeln, wenn man ein aktiver Angreifer/MITM ist. Aber es hilft gegen passives Belauschen. Und das muss nicht mal die NSA sein, es geht auch um Sachen wie FireSheep. Auf jeden Fall ist die Idee das man so, wenn möglich, ein verschlüsselte Verbindung bekommt, aber da man ja nicht weiß, mit wem man redet, behauptet niemand, das die Verbindung sicher sei.

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Strom sparen mit AVRs

Die AVRs von Atmel bieten ja wirklich ein Füllhorn von Funktionen. Selbst ein winziger, 8-beiniger ATtiny13, den ich gerade in einem Projekt verbaut habe, hat dermaßen viele Funktionen, das ich vermutlich nur die Hälfte nutze. Eine Funktion, die ich aber schon immer mal ausprobieren wollte, sind die diversen Sleep-Modes zum Stromsparen. Und dieses Projekt lud gerade dazu ein: Ein elektronische Zielscheibe, die eine paar LEDs leuchten lässt und eine Melodie spielt, wenn man sie lange genug mit einem Laser in der Mitte trifft. Das ganze wird von einer Batterie angetrieben, und die soll natürlich möglichst lange halten.

Die meiste Zeit ist das Gerät im Leerlauf und wartet darauf, das es angeleuchtet wird. Dazu überprüft es alle 200ms den Spannungspegel an einem Lichtsensor. Entsprechend habe ich auch erst Mal nur versucht, den Stromverbrauch im Leerlauf zu drücken, während die LEDs blinken geht sowieso ein Großteil des Stroms für die LEDs drauf. (BTW: 6 LEDs, ein Lautsprecher und ein Lichtsensor an 5 Pins, das geht 😉 )

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Tipp: ownCloud-Kalender auf der DiskStation mit Lightning synchronisieren

Unsere ownCloud-Instanz hat einen kleinen Umzug hinter sich: Von dem Rasperry Pi ist sie auf ein neues NAS, eine ziemlich coole Synology DiskStation gewandert. Wie man das erwarten sollte, hat auch alles funktioniert, die Neuinstallation ließ sich einfach die alte Datenbank unterschieben.

Nur eines wollte nicht: Thunderbird mit dem Lightning-Addon mochte die Kalender nicht mehr anzeigen. Man konnte zwar neue Termine eintragen, die dann auch in der Weboberfläche und auf allen anderen Geräten aufgetaucht sind, aber bestehende Termine wurden einfach nicht angezeigt. Nach einiger Zeit sind sogar die neuen Termin verschwunden.

Die Lösung fand sich dann im Thunderbird-Forum und versteckt sich hinter diesem Haken:

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Gnome unter Ubuntu 14.10 wieder entfernen

Nach dem ein Kommilitone die „tolle“ Idee hatte, auf einem gemeinsam genutzten Ubuntu-Rechner Gnome zu installieren (um eine Taskleiste zu haben!) sah danach mein Unity extrem hässlich aus.

Natürlich kann man theoretisch verschiedene Desktops parallel installieren (was ja auch ein cooles Feature ist), aber zumindest Unity und Gnome beißen sich doch sehr stark. So waren etwa die Icon vermixt und auch die Unity-Leiste oben sah sehr nach Gnome aus. Und ich hatte auch das Gefühl, dass der Rechner sehr viel langsamer geworden ist.

Nur wie wird man Gnome wieder los? Das naheliegende

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Kurztipp: VPN Verbindungen unter Windows zurücksetzen

Irgendwie hatte ich es geschafft, die Netzwerkeinstellungen von Windows völlig zu zerlegen. Ich konnte keine Verbindung mehr zu einem VPN herstellen, und bei dem Versuch ein bestehendes VPN zu ändern oder auch nur zu löschen ist am Ende der komplette Windows-Explorer abgestürzt.

Ein Hinweis fand ich im Geräte-Manager: Dort wurden (evtl. versteckte Geräte einblenden) ein paar „WAN Miniport“s angezeigt, die ein gelbes Ausrufezeichen hatten. In den Details wurde dann ein „Fehler 31“ erwähnt. Leider ließen sich diese Geräte auch in keinster Weise löschen oder reparieren. Zu Fehler 31 findet man sogar direkt bei Microsoft den Tipp, dieser Fehler würde auftreten, wenn das Gerät nicht gelöscht werden kann, weil es nicht richtig installiert ist 😉 . Man würde es loswerden, indem manuell irgendeinen Treiber installiert, um es dann zu löschen (gleich mehr dazu). Das hat leider auch nicht geholfen, nach einem Reboot waren die Geräte und die Probleme wieder da.

Jetzt habe ich noch mal ein wenig im Netz gesucht, und bin dabei auf diesen Tipp gestoßen, und er hat funktioniert!

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OpenStreetMap Karten auf Garmin Geräten und in BaseCamp verwenden

Jaja, die Karten. Die Cash-Cow schlechthin für Anbieter von Navigationsgeräten. Leider macht auch Garmin da keine Ausnahmen, und legt seinen GPS-Geräte nur eine Weltkarte bei, die kaum mehr aus Autobahnen enthält. (Auch wenn bei den Straßennavis ja wohl teilweise lebenslange Updates dabei sind).

Nun bringt einem das auf einem GPS-Geräte zum geocachen natürlich nicht besonders viel. Natürlich kann man Caches einfach mit der Kompas-Funktion suchen, aber eine Karte finde ich schon ein wenig praktischer.

Statt einen Haufen Geld für (detaillierte!) Karten auszugeben, kann man auch einfach zu OpenStreetMap greifen: Dort wird eine Weltkarte im Wiki-Prinzip gebaut; ich möchte fast behaupten, dass die (zumindest in Deutschland) besser ist als jede kommerzielle Karte. Zumindest habe ich noch keine Straße o.ä. gefunden, die nicht eingezeichnet war, oft sind sogar Trampelpfade u.ä. verzeichnet. Natürlich ist nicht alles perfekt einheitlich, gerade was die Qualitätsbewertung von Straßen angeht, daher würde ich die Karten wohl nicht für eine (Auto-)Navigation benutzen. Aber für Geocacher sind die Karten perfekt.

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