MySQL Dump auf Debian ohne Passwortabfrage

Ich bin gerade dabei auf einem Debian-Server ein Backup-System aufzubauen, und dazu gehört natürlich auch (eigentlich: vor allem!) der Inhalt der Datenbanken. Aber dafür gibt es ja mysqldump. Also mal schnell was in den crontab geschrieben:


mysqldump --all-databases > backup.sql

Dann noch schnell mal den Befehl ausprobiert:


mysqldump: Got error: 1045: Access denied for user 'root'@'localhost' (using password: NO) when trying to connect

Hmm… Das ist natürlich ungünstig. MySQL braucht einen Benutzer um sich anzumelden, nur dazu braucht es dann auch ein Passwort. Natürlich kann man jetzt einen Benutzer „backup“ oder so anlegen, nur dann hat man ein Problem: Jeder kann während des Backups mit ps das Passwort des Benutzer sehen. Und ihm kein Passwort geben ist auch keine Option, speziell wenn man phpMyAdmin aus dem Internet erreichbar macht (mache ich natürlich nicht!)

Doch es geht einfacher:

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Leeres „Serial Port“ Menu in Ardunio unter Linux?

…Abhilfe ist ist einfach:

Strg+Alt+T drücken (Terminal wird geöffnet), und diesen Befehl eingeben:


sudo usermod -aG dialout <Benutzername>

Danach abmelden und wieder anmelden, und schon sollte es funktionieren 🙂

Hintergrund: Ich bastele gerade mal wieder an meinem LED-Würfel, und da ich unter Windows zu viele Probleme mit avr-gcc usw. hatte, aber ich schnell eine Virtual-Box VM mit Ubuntu aufgesetzt. Dort kann man auch ganz wunderbar USB-Geräte, wie meinen USB-auf-Seriell-Wandler weiterleiten. Nur leider wollte Arduino den Wandler nicht erkennen: Geholfen hat mir dann dieser Thread: Leider wird so ein Wandler von udev der Gruppe „dailout“ zu geordnet, und in dieser ist man leider nicht standardmäßig. Mit dem Befehl oben fügt man sich selbst der Gruppe hinzu, und danach darf Arduino dann auf auch auf das Gerät zugreifen.

Wieder ein Problem weniger 😉

Fortschritt von dd unter Mac OS

Heute musste ich mal wieder ein Image auf eine SD-Karte kopieren, und sowas ist unter Unix/Linux ja kein Problem, daher mache ich das immer gerne mit dd auf meinem MacBook. Dieses mal hatte ich es sogar erst unter Windows versucht, aber dort wollte es nicht so recht funktionieren, also holte ich mein MacBook doch wieder raus. Dort den ganz normalen dd-Befehl abgesetzt:


sudo dd if=/path/to/file.img of=/dev/disk1 bs=1m

Nun dauert das natürlich (das Image war 2GB groß, und ja es war ein Raspberry Pi Image ;)). Naja, warten wir mal. … Aber es würde mich schon interessieren, wie weit er gerade ist… Warum hat dd eigentlich keinen Fortschrittsbalken?

Also schnell dies PID rausgesucht:

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Segementation Fault unter Linux/Mac debuggen

Für die Uni muss ich ja nun viel C schreiben, und da gibt es ja nun mal diese wunderbaren Pointer. Sollte man davon mal eine falsch setzen bricht das Programm ab, und es gibt eine wunderbare Fehlermeldung: Segementation Fault: 11. Jetzt heißt es also, den Fehler mit jede Menge printf() eingrenzen und nach sehr viel Suchen dann evtl. auch finden.

Nach den ich heute mal wieder einen Pointer falsch hatte, habe ich mal nachgesehen, ob es nicht auch einfacher geht… Geht es natürlich… Also eine kleine Anleitung! Ich habe extra für euch ein Programm mit Fehler gebaut: Sowas würde mir sonst natürlich nie passieren 😉

Was nun? Als ersten müssen wir dem Betriebsystem sagen, dass es einen Speicherdump (coredump) erstellen soll, wenn ein Programm abstürzt. Die Dinger werden ziemlich groß, deswegen ist das normalerweise ausgeschaltet. Um es für die akutelle Shell zu aktivieren geben wir ulimit -c unlimited ein. Damit wird bei nächsten Absturz ein core-dump erstellt. Damit kommen wir schon recht weit, doch wir können das Programm noch im Debug-Modus kompilieren, damit wir noch besser sehen, was da schief gelaufen ist. Dazu einfach gcc den Parameter -g mitgeben (ja, clang kann das auch). Danach lassen wir das Programm wieder abstürzen:Na, aufgepasst? Da steht jetzt (core dumped). Nun schauen wir mal in den Ordner /cores, dort liegt unser core dump! Und er ist (für dieses einfache Programm) >300 MB groß! Das war das, was ich oben meinte…

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Unsignierte Treiber unter Windows 8 x64 installieren

Mit der Installation von Windows 8 bin ich auch (endlich) auf die 64-Bit Version gewechselt. Im Grunde hatte ich damit auch noch keine Probleme – bis heute. Da wollte ich meine gewonnen NIBObee mal unter Windows 8 in Betrieb nehmen. Dafür ist ein Treiber für den USB-Chip nötig, und dieser war leider nicht signiert

Und 64-Bit Versionen lassen leider nur signierte Treiber zu! Der Versuch den Treiber manuell im Geräte-Manager zu installieren endete nur mit der Meldung „die INF-Datei des Drittanbieters enthält keine Digitalsignaturinformationen“, kurz der Treiber war nicht signiert.

Nun ist guter Rat teuer, denn so einfach kann man diesen Schutz auch nicht übergehen (er soll wohl auch vor Viren schützen, die sich als Treiber ins System einklinken). Dieser Thread hat mir dann geholfen:

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HP-AirPrint Drucker unter Mac ohne Treiber

Mein MacBook habe ich ja nun schon einige Zeit und bin auch sehr zufrieden. Doch eine Sache hat mich gleich am ersten Tag geärgert: Ich habe eine HP Drucker und die sind ja bekanntlich sehr Mac-freundlich. Also ging ich davon aus, dass es kein Problem sein sollte, den mit meinem MacBook zu verbinden, zumal er über AirPrint auch wunderbar mit meinem iPad funktioniert.

Ich ging als in die Systemeinstellungen/Drucker, und da tauchte er schon in der Liste auf. Also ein kurzer Klick und MacOS fragte, ob er gleich den Treiber runterladen sollten. Sollte er. Er lud. Und lud. Nach ca. 20 min habe ich auf Abbrechen geklickt, und damit die kompletten Einstellungen zum Absturz gebracht 🙁 Nach einem neuen Versuch gab es dann nur doch dieses schöne Fenster:

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Microsoft baut Expose in seine Tastaturtreiber ein

Da hat sich wohl jemand bei Apple „inspirieren“ lassen: Heute gab es eine neue Version von Microsofts-Tastaturtreiber, der mal IntelliType hieß und jetzt Maus-und-Katze…ähh Tastatur-Center heißt. Neben einer netten Metro-like Oberfläche gibt es auch eine nette neue Funktion für die Flip-3D Taste:

Diese Taste hat unter Windows 7 das gleich wie Win+Tab ausgelöst (auch wenn ich das nie benutzt habe), jetzt wird der Instant-Viewer aufgerufen, der mich doch ein kleines bisschen an mein MacBook erinnert hat: Naja, nett sieht es ja aus, mal sehen, ob ich es auch benutze. Jedenfalls ist es sehr flüssig implementiert (besser als die Alternative, die Nico hier beschrieben hatte) und sieht nett aus.

Bleibt nur die Frage: Warum ist das nicht direkt in Windows 8 (z.B. über Win+Tab) eingebaut? Bestimmt, damit sich die Microsoft-Tastaturen besser verkaufen 😉 Über meine Tastatur (bin immer noch sehr zufrieden!) hatte ich ja hier mal geschrieben.

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Lightworks unter Windows 8

So, eine neue SSD sitzt im PC (genial das Teil) und Windows 8 ist installiert (Naja…). Im Grunde läuft auch alles (mehr später), doch eine Software hat es geschafft so überhaupt nicht zu funktionieren: Lightworks. Ansicht eine richtig gute, kostenlose Schnittsoftware, doch unter Windows 8 gibt es einen Bluescreen – und das gleich am ersten Tag 🙁

Im Forum findet man ein paar Leidensgenossen, und auch ein paar Vorschläge. So hat es dann bei mir funktioniert: Installer im Kompatibilitätsmodus für Windows 7 starten, sonst kann eine Komponente nicht installiert werden. Danach Lightworks nicht über die Desktopverknüpfung starten, sondern in der Ordner navigieren, in dem Lightworks installiert wurde (normalerweise C:Program Files (x86)Lightworks) und dort die Datei ntcardvt.exe suchen. In der Einstellungen die Kompatibilität für Windows XP SP3 aktivieren und die Datei starten. Danach startet Lightworks, aber ohne Ladebalken! Ohne SSD ist also evtl. etwas Geduld gefragt. Nun kann man seinen Code eingeben und alles sollte funktionieren.

Problematisch ist wohl nur die Lightworks.exe, die aber eigentlich nur den Balken anzeigt… Wichtig ist noch wirklich Windows XP zu wählen, nicht Windows 7, dann klappt die Aktivierung nicht!

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Unter Mac OS in Uni Hannover VPN

Bald geht’s los mit der Uni, da muss man sich schon mal mit den technischen Gegebenheiten bekannt machen. Zum Glück war wir ein scheinbar sehr fähiges Admin-Team am RRZN (unser lokales Rechenzentrum), daher gibt es an der ganzen Uni WLAN und auch einen VPN Zugang von zu Hause aus ins Uni Netz (da bestimmte Server IP-Blockaden haben).

Nun munkelt man ja, ich habe mir zu Studium ein MacBook Air gegönnt, und das sollte natürlich auch in VPN. Auf dem FTP Server gibt es dazu sogar einen Client, mit dem das möglich sein soll, doch es müsste doch auch ohne Client gehen… Und siehe da: Es geht:

Zunächst legen wir in den Systemeinstellungen/Netzwerk eine neue VPN-Verbindung an:

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