Kurztipp: Druckaufträge unter Mac OS X an anderen Drucker umleiten

Mir war eben etwas blödes passiert: Ich hatte online ein Formular ausgefüllt, schnell auf drucken geklickt (man muss es leider immer noch als Papier abgeben), grob geschaut, auf OK geklickt und die Website geschlossen. Plötzlich hüpfte dann ein Icon unten im Dock und erzählte mir, dass der Drucker nicht erreichbar sei.

Ergebnis: Ich hatte intelligenterweise auf dem Drucker meines Vaters gedruckt, nicht auf meinem. Der war natürlich nicht erreichbar. Leider hatte ich die Seite aber auch schon wieder geschlossen, ich konnte also auch nicht einfach noch mal drucken (zumindest nicht, ohne das Formular noch mal auszufüllen).

Die Lösung war so einfach, wie sie seien sollte: Einfach unter Einstellungen/Drucker & Scanner die Warteschlange des richtigen Druckers öffnen…

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Fortschritt von dd unter Mac OS

Heute musste ich mal wieder ein Image auf eine SD-Karte kopieren, und sowas ist unter Unix/Linux ja kein Problem, daher mache ich das immer gerne mit dd auf meinem MacBook. Dieses mal hatte ich es sogar erst unter Windows versucht, aber dort wollte es nicht so recht funktionieren, also holte ich mein MacBook doch wieder raus. Dort den ganz normalen dd-Befehl abgesetzt:


sudo dd if=/path/to/file.img of=/dev/disk1 bs=1m

Nun dauert das natürlich (das Image war 2GB groß, und ja es war ein Raspberry Pi Image ;)). Naja, warten wir mal. … Aber es würde mich schon interessieren, wie weit er gerade ist… Warum hat dd eigentlich keinen Fortschrittsbalken?

Also schnell dies PID rausgesucht:

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Segementation Fault unter Linux/Mac debuggen

Für die Uni muss ich ja nun viel C schreiben, und da gibt es ja nun mal diese wunderbaren Pointer. Sollte man davon mal eine falsch setzen bricht das Programm ab, und es gibt eine wunderbare Fehlermeldung: Segementation Fault: 11. Jetzt heißt es also, den Fehler mit jede Menge printf() eingrenzen und nach sehr viel Suchen dann evtl. auch finden.

Nach den ich heute mal wieder einen Pointer falsch hatte, habe ich mal nachgesehen, ob es nicht auch einfacher geht… Geht es natürlich… Also eine kleine Anleitung! Ich habe extra für euch ein Programm mit Fehler gebaut: Sowas würde mir sonst natürlich nie passieren 😉

Was nun? Als ersten müssen wir dem Betriebsystem sagen, dass es einen Speicherdump (coredump) erstellen soll, wenn ein Programm abstürzt. Die Dinger werden ziemlich groß, deswegen ist das normalerweise ausgeschaltet. Um es für die akutelle Shell zu aktivieren geben wir ulimit -c unlimited ein. Damit wird bei nächsten Absturz ein core-dump erstellt. Damit kommen wir schon recht weit, doch wir können das Programm noch im Debug-Modus kompilieren, damit wir noch besser sehen, was da schief gelaufen ist. Dazu einfach gcc den Parameter -g mitgeben (ja, clang kann das auch). Danach lassen wir das Programm wieder abstürzen:Na, aufgepasst? Da steht jetzt (core dumped). Nun schauen wir mal in den Ordner /cores, dort liegt unser core dump! Und er ist (für dieses einfache Programm) >300 MB groß! Das war das, was ich oben meinte…

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HP-AirPrint Drucker unter Mac ohne Treiber

Mein MacBook habe ich ja nun schon einige Zeit und bin auch sehr zufrieden. Doch eine Sache hat mich gleich am ersten Tag geärgert: Ich habe eine HP Drucker und die sind ja bekanntlich sehr Mac-freundlich. Also ging ich davon aus, dass es kein Problem sein sollte, den mit meinem MacBook zu verbinden, zumal er über AirPrint auch wunderbar mit meinem iPad funktioniert.

Ich ging als in die Systemeinstellungen/Drucker, und da tauchte er schon in der Liste auf. Also ein kurzer Klick und MacOS fragte, ob er gleich den Treiber runterladen sollten. Sollte er. Er lud. Und lud. Nach ca. 20 min habe ich auf Abbrechen geklickt, und damit die kompletten Einstellungen zum Absturz gebracht 🙁 Nach einem neuen Versuch gab es dann nur doch dieses schöne Fenster:

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Microsoft baut Expose in seine Tastaturtreiber ein

Da hat sich wohl jemand bei Apple „inspirieren“ lassen: Heute gab es eine neue Version von Microsofts-Tastaturtreiber, der mal IntelliType hieß und jetzt Maus-und-Katze…ähh Tastatur-Center heißt. Neben einer netten Metro-like Oberfläche gibt es auch eine nette neue Funktion für die Flip-3D Taste:

Diese Taste hat unter Windows 7 das gleich wie Win+Tab ausgelöst (auch wenn ich das nie benutzt habe), jetzt wird der Instant-Viewer aufgerufen, der mich doch ein kleines bisschen an mein MacBook erinnert hat: Naja, nett sieht es ja aus, mal sehen, ob ich es auch benutze. Jedenfalls ist es sehr flüssig implementiert (besser als die Alternative, die Nico hier beschrieben hatte) und sieht nett aus.

Bleibt nur die Frage: Warum ist das nicht direkt in Windows 8 (z.B. über Win+Tab) eingebaut? Bestimmt, damit sich die Microsoft-Tastaturen besser verkaufen 😉 Über meine Tastatur (bin immer noch sehr zufrieden!) hatte ich ja hier mal geschrieben.

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Unter Mac OS in Uni Hannover VPN

Bald geht’s los mit der Uni, da muss man sich schon mal mit den technischen Gegebenheiten bekannt machen. Zum Glück war wir ein scheinbar sehr fähiges Admin-Team am RRZN (unser lokales Rechenzentrum), daher gibt es an der ganzen Uni WLAN und auch einen VPN Zugang von zu Hause aus ins Uni Netz (da bestimmte Server IP-Blockaden haben).

Nun munkelt man ja, ich habe mir zu Studium ein MacBook Air gegönnt, und das sollte natürlich auch in VPN. Auf dem FTP Server gibt es dazu sogar einen Client, mit dem das möglich sein soll, doch es müsste doch auch ohne Client gehen… Und siehe da: Es geht:

Zunächst legen wir in den Systemeinstellungen/Netzwerk eine neue VPN-Verbindung an:

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WWDC ’11: Lion, iOS 5 und iCloud

Gut, die Themen standen schon vor der Keynote fest…

Naja, jetzt wissen wir ganz genau Bescheid über die 250 tollen neuen Features von Lion, sowie über Apples „Arrg-Andriod-ist-vor-uns,wir-müssen-aufhohlen“-Aktion.

Nein, Spaß beiseite. Eine relativ gute Zusammenfassung gibt es bei cashy, daher will ich mich auf meine Meinung zu dem Thema beziehen. (Disclaimer: Ich hab die Keynote noch nicht gesehen, nur aus ein paar Quellen die Infos rauspickt)

Über Lion kann ich nichts groß schreiben, ich habe keinen Mac und kenne Mac OS X nicht gut. Nur den Preis finde ich gut: 30$ für alle meine Macs, das ist mal ein Angebot. Sicher wird bei Apple die Software beim Kauf mit bezahlt, aber Microsoft lässt sich ein neues Windows schon etwas mehr kosten.

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Das iPad 2

Ja, ich habe ein iPad 2. Genauer gesagt seit dem 25. März, also dem Deutschland Release. Ich hatte schon lange auf das iPad (1) gespart und habe jetzt natürlich noch auf das zweite gewartet. Um es kurz zu machen: Das Teil ist einfach der Hammer! Es ist einfach das beste verfügbare Tablet (vor allem zu dem Preis), abgesehen von den Kameras.

Immer noch hier? Gut dann gibt es jetzt einen wohl sehr subjektiven „Test“ des iPad 2.

Die Einrichtung verlief ziemlich problemlos. Im Auslieferungszustand zeigt das iPad nur an, man möge es doch bitte mit iTunes verbinden. Das reicht dann auch schon aus, dabei wird es noch nicht mit einem Account gekoppelt o.ä. Hier wird wohl erst mal nur die Uhrzeit und Sprache übernommen. Dannach habe ich es erst mal zwei Tage benutzt, bis ich es dann zu Hause mit meiner iTunes Mediathek verbunden habe. Dort wird einem angeboten, ein Backup eines vorhandenen iOS Geräts einzuspielen, danach muss es dann noch synchronisiert werden. Dauert alles etwas, aber schlussendlich hat man dann einen Klon seines iOS Geräts (bei mir meines iPods (2G)). Nicht übernommen werden scheinbar Passwörter die im Schlüsselring stehen, sowie die Systemeinstellungen. E-Mail, Kontakte und Kalenderaccounts mussten also manuell eingetragen werden.

Das Betriebsystem war mir ja schon bekannt, es funktioniert alles wie beim iPod. Installiert war auch schon iOS 4.3, was mein iPod ja schon nicht mehr bekommt. Auffälligste Neuerung ist natürlich das Multitasking. Ich weiss, ich hab erzählt man bräuchte es nicht, aber das stimmt nicht. Es ist einfach perfekt. Endlich vorbei die Zeit wo man immer fürchten musste das man auf einen Link klickt und Safari aufgeht. Jetzt ist es kein Problem mehr, einfach ein Doppelklick auf den Homebutton und man ist da wo man war. Da die App im Hauptspeicher bleibt ist man auch exakt an der gleichen Stelle. Das reicht dank der 512MB Speicher sogar noch für ein paar Apps, oft stellt man ganz verblüfft fest, das z.B. ein Spiel noch im „Sie haben verloren“-Screen ist, statt neuzustarten, wie man es vom iPod gewohnt ist.

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Z-Push: ActiveSync für IMAP – mit Push

Wer sich ein wenig mit IMAP auskennt (dem Protokoll für Emailabruf) wird wissen, das es dort eine Funktion namens IMAP IDLE gibt, die dafür sorgt, das Client (wie Thunderbird) sofort über neue Mails benachrichtigt werden. Funktioniert in der Praxis sehr gut, ich bekomme sofort eine Meldung, wenn Thunderbird läuft. Auf meinem iPod funktioniert das ganze leider nicht so toll: Der unterstützt IMAP IDLE nicht. Push für Emails ist nur über Exchange möglich.

Ich habe natürlich keinen Exchange Server, und will eigentlich auch nicht Google Mail benutzen (Google bietet den Abruf der Exchange an, nutze ich für Kalender und Kontakte). Jetzt gibt es aber eine sehr praktische Software: z-push. Die wurde eigentlich als Modul für einen Open Source Exchange Implementierung geschrieben, aber sie funktioniert auch mit jedem anderen IMAP Server.

Die Installation ist einfach: Da z-push in PHP geschrieben ist, reicht ein Upload auf den Webspace. Dort sollte man noch die /backend/ics.php löschen und in der config.php die Zeitzone richtig setzen, und „BackendICS“ auf „BackendIMAP“ ändern. Je nach Setup müssen auch noch die Serverdaten angepasst werden. Ich rate davon ab, einen Sever zu benutzen, der nicht im gleichen Netz liegt, da z-push alle 5 Sekunden einen Ping an den Server schickt, um nach neuen Mails zu suchen.

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