Das iPad 2

Ja, ich habe ein iPad 2. Genauer gesagt seit dem 25. März, also dem Deutschland Release. Ich hatte schon lange auf das iPad (1) gespart und habe jetzt natürlich noch auf das zweite gewartet. Um es kurz zu machen: Das Teil ist einfach der Hammer! Es ist einfach das beste verfügbare Tablet (vor allem zu dem Preis), abgesehen von den Kameras.

Immer noch hier? Gut dann gibt es jetzt einen wohl sehr subjektiven „Test“ des iPad 2.

Die Einrichtung verlief ziemlich problemlos. Im Auslieferungszustand zeigt das iPad nur an, man möge es doch bitte mit iTunes verbinden. Das reicht dann auch schon aus, dabei wird es noch nicht mit einem Account gekoppelt o.ä. Hier wird wohl erst mal nur die Uhrzeit und Sprache übernommen. Dannach habe ich es erst mal zwei Tage benutzt, bis ich es dann zu Hause mit meiner iTunes Mediathek verbunden habe. Dort wird einem angeboten, ein Backup eines vorhandenen iOS Geräts einzuspielen, danach muss es dann noch synchronisiert werden. Dauert alles etwas, aber schlussendlich hat man dann einen Klon seines iOS Geräts (bei mir meines iPods (2G)). Nicht übernommen werden scheinbar Passwörter die im Schlüsselring stehen, sowie die Systemeinstellungen. E-Mail, Kontakte und Kalenderaccounts mussten also manuell eingetragen werden.

Das Betriebsystem war mir ja schon bekannt, es funktioniert alles wie beim iPod. Installiert war auch schon iOS 4.3, was mein iPod ja schon nicht mehr bekommt. Auffälligste Neuerung ist natürlich das Multitasking. Ich weiss, ich hab erzählt man bräuchte es nicht, aber das stimmt nicht. Es ist einfach perfekt. Endlich vorbei die Zeit wo man immer fürchten musste das man auf einen Link klickt und Safari aufgeht. Jetzt ist es kein Problem mehr, einfach ein Doppelklick auf den Homebutton und man ist da wo man war. Da die App im Hauptspeicher bleibt ist man auch exakt an der gleichen Stelle. Das reicht dank der 512MB Speicher sogar noch für ein paar Apps, oft stellt man ganz verblüfft fest, das z.B. ein Spiel noch im „Sie haben verloren“-Screen ist, statt neuzustarten, wie man es vom iPod gewohnt ist.

Das nächste ist natürlich das große Display. Auch das ist super, grade im Vergleich mit dem iPod, der einem dann doch sehr klein vor kommt. Ich hatte das Glück, das ich an einem Mac die Multitaskinggesten für Entwickler aktivieren konnte (Danke dafür an obi!), deshalb muss ich den Homebutton fast nicht mehr benutzen. Ich hoffe bloß, Apple baut die bald für alle ein, sie sind einfach praktisch. Will man einem App schließen, reicht es mit fünf Finger zu „kneifen“. Das ist grade deshalb praktisch, weil sich das iPad in alle Richtungen drehen lässt (auch auf den Kopf). Ich habe schon manches mal auf die Kamera gedrückt statt auf den Home-Knopf 😉

Springen wir zurück zur Hardware: Im Unterschied zum iPad 1 gibt es mehr Speicher, was man nur indirekt bemerkt, einen Dualcore Prozessor, und eine angeblich 9mal schnellere Grafik. Der Dualcore wird im Vergleich zum iPad 1 (den ich praktischer Weise gleich ziehen konnte, da auch davon eines im Haus war (aber nicht meins….)) nicht wirklich deutlich, aber er lässt sich messen: Das erste iPad braucht im Sunspider JavaScript Benchmark 3437 ms, das iPad 2 nur 2185 ms. Einen guten Teil trägt wohl auch die neue JavaScript Engine dazu bei (die aber auf beiden iPads lief). Die c’t misst ohne iOS 4.3 mit Nitro Engine über 8 sek. Der Werbespruch mit der 9x schnelleren Grafik ist wohl nicht ganz war, meint zumindest die c’t. (Weiter auf der nächsten Seite…)

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